Mit einem voll besetzen Auditorium wurde die Vizepräsidentin des Landtages NRW und stellv. Kuratoriumsvorsitzende der WDS,
Angela Freimuth MdL, in Washington überrascht.
Ihr Diskussionsangebot zum Thema
"Quo Vadis, North Rhine-Westphalia? The Implications of the State Parliament Election on State and Nationals Politics" fand eine so starke Nachfrage, dass für mehr Platz gesorgt werden musste.
"Ich war und bin immer noch überrascht", so Angela Freimuth, "mit welcher Aufmerksamkeit die faktische Beteiligung der Postkommunisten an der Nordrhein-Westfälischen Landesregierung hier in Washington verfolgt und sehr, sehr kritisch betrachtet wird." Viele Fragen der Teilnehmer bezogen sich sorgenvoll auf die Abkehr von einer Politik zum Haushaltsausgleich und einer auf Pump angelegten neuen "Wohlfahrtsmentalität". Dass die SPD nun wieder im Gegensatz zu Schröders Agenda 2010 handelt, wurde besonders einem Entgegenkommen an die Postkommunisten zugeschrieben.
Mit einer gewissen Überraschung - wohl eher Unkenntnis - wurde aufgenommen, dass die die "Grünen" durchaus eine politisch noch größere Akzeptanz als die SPD zur Politik der "Linken" dokumetierten. "Die Grünen haben es offensichtlich auch außerhalb Deutschlands geschafft, von ihren tatsächlichen politischen Zielen abzulenken", wie ein Teilnehmer im anschl. Meinungsaustausch feststellte.